Corona ist ansteckend, aber wir stecken uns nur an, wenn unser Immunsystem es zulässt. Um das Immunsystem zu stärken, sprießen überall die frischen Frühlingskräuter aus der Erde, die unsere Abwehr unterstüzen können.

3×3 Zauberpflanzen sind schon aus heidnischer Zeit überliefert, die „Grüne Neune“, die für alle anstehenden Krankheiten hilfreich sind, indem sie unser Immunsystem optimal unterstützen. Diese Pflanzen sind keine exotischen oder seltenen Gewächse, sondern finden sich in fast jedem Garten und werden oft als sogenannte Unkräuter auf den Kompost geworfen. Mit diesen neun Kräutern wurde geheilt, gezaubert und geräuchert, um böse Geister abzuwenden.

Die Neunkräuter- oder Gründonnerstagssuppe hat eine große stärkende und reinigende Heilkraft.

Zutaten (für 2 Personen):

  • Kräuter (jungen Triebe von Bärlauch, Brennnessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann,  Löwenzahn, Scharfgarbe, Wegerich (es können alternativ auch andere Frühlingskräuter sein) 
  • 1-2 fein gehackte Zwiebeln oder Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Karotte (gerieben)
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe
  • n.B. Muskatnuss, Sojasauce, Butter oder Saure Sahne

Die im frühen Frühjahr noch vor der Blüte gesammelten jungen Triebe von Bärlauch, Brennnessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann,  Löwenzahn, Scharfgarbe, Wegerich (es können alternativ auch andere Frühlingskräuter sein) werden gesammelt, gewaschen und fein gehackt.

Die geriebene Karotte in Fett (Öl, Butterfett) andünsten, mit Gemüsebrühe auffüllen und pro Suppenteller eine Hand voll der klein gehackten Kräuter kurz aufwallen lassen. Mit Muskatnuss, Sojasauce, etwas Butter oder saurer Sahne abschmecken. Die Suppe kann auch püriert werden. Vollkornbrot in Würfel schneiden und in Butter anrösten bis sie ganz kross sind. In die heiße Suppe geben – Vorsicht, es zischt!